„Wir haben das Match mit zunehmender Spielzeit kontrolliert und an die starken Auftritte in den beiden ersten Partien nahtlos angeknüpft. Die Mannschaft tritt sehr selbstbewusst auf und hat völlig verdient den nächsten Dreier eingefahren. Jetzt werden wir den Schwung in die Woche mitnehmen und uns konzentriert auf die nächste Aufgabe vorbereiten“, sagte Coach Robert Micheu.
Nach den Erfolgen zuvor bei der SG Geretsberg/Bürmoos (3:2) und im Kärntner Derby über den SV Kraig (4:1) waren die Waidmannsdorferinnen als Favorit nach Vorarlberg gereist – und dieser Rolle wurden sie gerecht. Nach ausgeglichenem Beginn über nahmen die Gäste das Kommando und gingen in der 26. Minute durch Noel Marie Blain in Führung.
Im zweiten Durchgang spiegelte sich die Überlegenheit der Austria dann auch recht schnell im Ergebnis wider: Acht Minuten nach dem Seitenwechsel war erneut Blain zur Stelle. Nach einer Stunde machte Magdalena Moser den Deckel drauf, ehe Blain (67.) den Dreierpack schnürte. Erst in der Schlussphase ließen Konzentration und Kraft etwas nach, Tamina Klaric (89.) und Michaela Walter (90.+3) betrieben für die Gasteberinnen zumindest Ergebniskosmetik.
Da die Frauen des SK Rapid in Kraig (2:1) gewannen, hält die Austria nach drei Runden weiter mit blütenweißer Weste auf dem zweiten Platz, die Grün-Weißen stehen nur aufgrund der um zwei Tore besseren Differenz an der Spitze. Schon am kommenden Samstag (16.30 Uhr) steht für die Mädels von Robert Micheu und Sabine D’Angelo ein weiteres Auswärtsspiel am Plan, dann geht’s zu Union LUV Graz. In der Steiermark hatten sich die Klagenfurterinnen in Runde eins des ÖFB-Cups durchsetzen können.




